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Ev. Kindertagesstätte Dollendorf

AUSSENSTELLE KÖNIGSWINTER-ALTSTADT DER EV. KINDERTAGESSTÄTTE DOLLENDORF GMBH FEIERLICH ERÖFFNET 30.01.2019

Vor sieben Jahren übernahm der zum Förderverein Frieda Caron e.V. gehörende Probsthof den eingruppigen Evangelischen Kindergarten Dollendorf. Dieser wurde zur „Keimzelle“ für einen Aufwuchs der Ev. Kita Dollendorf GmbH auf 80 Kinder in fünf Gruppen, von denen vier seit 2014 in dem schmucken Neubau am Dornenkreuz und eine in der renovierten Alten Schule auf dem Probsthofgelände untergebracht sind.

Aufgrund des weiterhin bestehenden Bedarfs an Kita-Plätzen in Königswinter war die Stadt auf der Suche nach einem Träger für eine neue Kita im „Remigiushaus“ in der Altstadt von Königswinter (neben Rathaus bzw. Haus Bachem). In einem Interessenbekundungsverfahren konnten der Geschäftsführer, Holger Glas, und die Leiterin der Kita Dollendorf, Marion Bornscheid, die Stadt durch das Konzept überzeugen, die neue Einrichtung mit zwei Gruppen als „Außenstelle Königswinter-Altstadt“ der Kita Dollendorf zu betreiben. Am 4. Januar 2019 war es soweit: drei Tage vor Beginn der Arbeit mit 30 Kindern wurde die neue Einrichtung in Anwesenheit einer größeren Zahl von Gästen feierlich eröffnet.

Marion Bornscheid begrüßte die Gäste und übergab das Wort zunächst an Pfarrerin Christina Gelhaar von der Ev. Kirchengemeinde Königswinter, die mit der Kita in der Altstadt religionspädagogisch kooperieren wird. Auch wenn ein erheblicher Anteil der Kinder aufgrund der Bevölkerungsstruktur der Altstadt nicht dem christlichen Glauben zuzurechnen ist, so betonte sie, dass die Kirche durch ihre Kooperation nicht missionieren wolle. Aber aus der christlichen Perspektive ergäbe sich, dass man – auf Jesu Geheiß – einen Dienst am Menschen und insbesondere an Kinder leisten solle.

Im Anschluss daran sprach Bürgermeister Peter Wirtz seinen Dank an die Leitung der Kita Dollendorf für ihr Engagement aus, wobei er humorvoll die Namensgebung „Außenstelle Königswinter-Altstadt der Ev. Kita Dollendorf“ kommentierte.  Er kenne kein Dollendorf, sondern nur Ober- und Niederdollendorf.

Der Vorsitzende des Fördervereins Frieda Caron e.V.,Bernd Wessel – der Verein ist alleiniger Gesellschafter der Kita Dollendorf GmbH –  schilderte, dass der Geschäftsführer und die Leiterin der Kita zunächst einige Argumentationsarbeit zu leisten hatten, um den Vorstand von der Ausweitung der Aktivität der schon vorher größten Kita in Königswinter zu überzeugen. Aber inzwischen sei man überzeugt und blicke mit hohem Respekt auf die Arbeit, die geleistet worden war, um das Projekt zu realisieren. Er freue sich, künftig bei seinen Besuchen Kinderlachen zu hören. Dieses sei niemals Lärm, sondern „unsere Zukunftsmusik“.

Abschließend skizzierte Marion Bornscheid humorvoll eine Reihe von Schwierigkeiten und Stolpersteinen, die man auf dem Weg bis zum heutigen Tag lösen bzw. überwinden musste. Sie dankte insbesondere der aus der Kita Dollendorf kommenden Hausleiterin der Außenstelle, Franziska Klein, und dem Team der Außenstelle, das in erstaunlich kurzer Zeit gewonnen werden konnte, für das hohe Engagement bei der Überwindung der Schwierigkeiten und Probleme. In ihren Dank schloss sie die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamtes für die administrative Abwicklung, den Architektenfür eine enge und effiziente Kooperation, aber auch die Hausmeister von Probsthof und Kita Dollendorf sowie die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs ein, die „mit ihrer Hände Arbeit“ maßgeblich zur zeitgerechten Fertigstellung beigetragen hatten.

Zum Abschluss hatten die Gäste die Gelegenheit, sich ein Bild von der gelungenen Einrichtung der neuen Kita zu machen, wobei Frau Bornscheid darauf hinwies, dass noch einige Restarbeiten erledigt werden müssten. Sie betonte, dass der Ausrüstungsstandard der Außenstelle dem der vorbildlichen Kita am Dornenkreuz entspräche.

Mit den nunmehr sieben Gruppen für 110 Kinder ist aus der „Keimzelle“ des Ev. Kindergartens Dollendorf eine für die Kinderbetreuung in Königswinter wesentliche Einrichtung entstanden.

GESCHRIEBEN VON ULF VON KRAUSE AM 05. JANUAR 2019


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